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der Grundschule Sudmerberg

 

Inhaltsverzeichnis

1.      Situationsbeschreibung der Grundschule Sudmerberg

2.      Grundlagen des Schulprogramms

         Leitbild

2.1      Erziehung

2.2      Unterricht

                   Wochenstrukturplan

2.3      Lernen

2.4      Leisten

2.5      Schulleben

3.      Weitere Eckpunkte des Schulgeschehens

4.      Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen

5.      Entwicklungsschwerpunkte

 

   1. Situationsbeschreibung der Grundschule Sudmerberg

Die Grundschule Sudmerberg ist eine von neun Verlässlichen Grundschulen im Stadtgebiet Goslars. Die Schule wurde 1950 eingeweiht.

Unsere Grundschule liegt am Rande des Stadtkerns in ruhiger Lage.

Sie besteht aus einem einstöckigen Gebäude mit zwei Seitenflügeln. Im Erdgeschoss des Gebäudes befinden sich für die 1. und 2. Klassen drei Klassenräume, ein Raum für Fördermaßnahmen, eine Schülerbücherei, ein Betreuungsraum, zwei Gruppenräume (einer mit Küche) und das Büro des Hausmeisters. Im 1. Stock  sind vier weitere Klassenräume für die 3. und 4. Klassen, der Musiksaal, der Medienraum mit PC-Arbeitsplätzen, ein Besprechungsraum, das Lehrerzimmer und das Sekretariat, sowie diverse Lehrmittelräume. Zwischen den Klassenräumen gibt es einen weiteren Raum, der als „Leseinsel“ genutzt wird. Im Kellergeschoss befinden sich der Werkraum und der Textilraum. Für den Sportunterricht stehen uns eine eigene Sporthalle und ein Sportplatz zur Verfügung.

Auch in den Pausen kann dem Bewegungsdrang und der Spielfreude durch Nutzung des Schulhofes und des Sportplatzes mit Grüngürtel in besonderem Maße Rechnung getragen werden. Durch die Weiträumigkeit des Geländes und ein vielfältiges Angebot an Pausenspielgeräten werden Konflikte schon im Vorfeld deutlich minimiert.

Im Schuljahr 2009/2010 besuchen 136 Kinder unsere Schule, die sich auf sieben Klassen verteilen. Die Jahrgänge sind ein- bis zweizügig. Die Klassenstärke reicht dabei von 17 bis 22 Kindern. 57,4 % gehören der evangelischen Kirche an, 12,5 % der römisch-katholischen, 30,1 % gehören einer anderen Konfession an oder zu keiner Kirche. Die Unterrichtsversorgung liegt bei 100,8 %. Von 35 Schülerinnen und Schülern der 4. Klassen wurden zum Schuljahresbeginn 48,6 % für das Gymnasium empfohlen, 34,3 % für die Realschule und 17,1 % für die Hauptschule. Insgesamt haben unsere Schülerinnen und Schüler ein positives Lernumfeld. Die Elternschaft ist  kooperativ und an der Arbeit der Schule sehr interessiert. Ein Schulverein unterstützt die Schule ideell und in seinem möglichen Rahmen auch finanziell.

Zum Stammkollegium gehören neben der Rektorin Frau Bekurs und der Stellvertreterin Frau Kurtz acht Kolleginnen, eine Lehramtsanwärterin sowie vier pädagogische Mitarbeiterinnen.

Neben der Schulleitung und einer Kollegin, die als Fachseminarleiterin arbeitet, sind nur drei Kolleginnen vollzeitbeschäftigt. Dies hat unter anderem den Vorteil, dass für jede Klasse eine Lehrkraft für ein Ordinariat zur Verfügung steht und die anstehenden Aufgaben auf viele Beteiligte verteilt werden können. Das hat aber auch zur Folge, dass die teilzeitbeschäftigten Lehrkräfte durch Aktivitäten außerhalb des Unterrichts überproportional belastet werden.

Außergewöhnlich hoch ist der Konsens über die Erziehungsziele, die Unterrichtsformen und Lerninhalte. Diese Einigkeit ermöglicht auch den kritischen Blick auf den eigenen Unterricht und das offene Gespräch darüber. Auf Grund dieses häufigen Austausches erfährt die pädagogische Arbeit eine ständige Weiterentwicklung, deren kritische Reflexion gewünscht und praktiziert wird. Die Arbeitszufriedenheit und die Bereitschaft zur Übernahme neuer Aufgaben sind im Kollegium sehr hoch, was unter anderem auf die große Einflussmöglichkeit der Einzelnen auf die Arbeit an der Schule und die vielfältigen Kooperations- und Unterstützungsformen innerhalb des Kollegiums zurückzuführen ist.

2. Grundlagen des Schulprogramms

Das Schulprogramm unserer Grundschule wird von Lehrerinnen und interessierten Eltern  gemeinsam entwickelt. Es dient als Instrument der Schulentwicklung und wird daher regelmäßig überarbeitet und weiterentwickelt.

Das Schulprogramm informiert über die pädagogischen Schwerpunkte der Schule.

    Leitbild

Die Grundschule ist eine gemeinsame Schule für Kinder mit sehr unterschiedlichen Erfahrungen und Lebensbedingungen in sozialer, ethnischer, kultureller, religiöser und individueller Hinsicht. Diese Vielfalt gilt es als Chance zu nutzen für eine   gemeinsame und differenzierte Bildungs- und Erziehungsarbeit. Dabei soll die Schule nicht nur Unterrichtsstätte sein, sondern zugleich Lebens-, Lern- und Erfahrungsraum, in dem sich die Kinder glücklich und geborgen fühlen können.

ERZIEHUNG, UNTERRICHT, LERNEN, LEISTEN und SCHULLEBEN

bilden das Beziehungsgefüge für unsere pädagogischen Absichten, Vereinbarungen, Aktionen und Handlungsrahmen.

LEITSÄTZE

- Wir wollen einen partnerschaftlichen, freundlichen und friedlichen Umgang aller in der Schule Agierenden miteinander: der Mädchen und Jungen, der Altersgruppen, der Lernenden und Lehrenden, des Kollegiums, der Eltern.

- Wir wollen das Selbstwertgefühl jedes einzelnen Kindes stärken, ihm Mut machen zur Selbstständigkeit und ihm helfen, auch seine Schwächen anzunehmen.

- Wir wollen den Kindern durch Fördern und Fordern die Möglichkeit geben, ihre Fähigkeiten kennen zu lernen und zu entwickeln.

- Wir akzeptieren Konflikte und nehmen uns Zeit für ihre Lösung: Ächtung von körperlicher Gewaltanwendung bei allen Auseinandersetzungen, Verbesserung der Sprachfähigkeit, Stärkung der Kompromissbereitschaft.

- Wir wollen Gleichberechtigung als eine selbstverständlich gelebte Einstellung fördern: Überwindung geschlechtlicher, sozialer und kultureller Vorurteile, gemeinsam lernen, arbeiten, spielen und sich gegenseitig annehmen.

- Wir wollen Raum schaffen, Verantwortung zu tragen für sich selbst, für andere Kinder, für die uns anvertrauten Sachen, für Natur und Umwelt um uns herum.

- Wir wollen uns für die Förderung und Stärkung des Sozialverhaltens einsetzen: Absprechen, Annehmen und Einhalten von Regeln und Vereinbarungen, Rücksicht nehmen auf Rechte und Bedürfnisse anderer, auf andere Menschen zugehen können, die Eigenart des anderen anerkennen und achten, sich für Bedürftige einsetzen, bescheiden und höflich sein.

2.1 ERZIEHUNG

Wir wollen unserem erzieherischen Handeln für das Zusammenleben im Schulalltag Gewichtung geben durch die Förderung von: Selbstvertrauen, Selbstständigkeit, Unabhängigkeit, Mut, Motivation, Neugier, Zuverlässigkeit, Verantwortung, Ausdauer, Pünktlichkeit, Pflichtbewusstsein, Verständnis, Toleranz, Offenheit, Ehrlichkeit, Einsicht, Kritikfähigkeit, Kooperationsbereitschaft, Fairness.

BAUSTEINE ZUR UMSETZUNG

Soziales Lernen

Ein gelungenes soziales Miteinander ist die Grundlage für ein gutes Schulklima und bietet die Chance, demokratische Verhaltensweisen bei den Schülerinnen und Schülern einzuüben und zu festigen. Daher soll dieser Schwerpunkt möglichst in allen Schuljahren aufgegriffen und weiterentwickelt werden. Mögliche Schwerpunkte des sozialen Lernens in den einzelnen Jahrgängen könnten folgendermaßen aussehen:

1. Schuljahr

Ø      Ich - Du - Wir (Spiele zur Bildung und Stärkung der Klassengemeinschaft)                                                                           

Ø      Trickfilm und Bildergeschichte: „Warum weint die Giraffe“ (Tschechoslowakei)

Ø      Gemeinsam Klassenregeln festlegen

Ø      Klassenlektüre: z.B. David McKee: „Elmar“ 

2. Schuljahr

Ø      Erweiterung gemeinsamer Gesprächsregeln für die Klasse

Ø      Empathie-Training (Faustlos-Koffer)

Ø      Klassenlektüre z.B. Leo Lionni: „Swimmy“; Anne Steinwart: „Hannes lässt die Fetzen fliegen“

3. Schuljahr

Ø      Unterrichtseinheit zur Klassensprecherwahl

Ø      Klassenlektüre z.B. Irina Korschunow: „Hanno malt sich einen Drachen

4. Schuljahr

Ø      Ich und die anderen (z.B. verschiedene Religionen, andere Länder – andere Sitten, Umwelt)

Ø      Klassenlektüre: z.B. Peter Härtling: „Ben liebt Anna“; Ursula Wölfel: „Fliegender Stern“; Katherine Scholes: „Sams Wal“

Ø      Schwerpunkt „Streitschlichtung“

Neben diesen Schwerpunkten ist es wichtig, soziales Lernen im täglichen Unterricht zu ermöglichen (z.B. szenische Darstellung, soziale Spiele, Streitschlichtungsgespräche, ...), um die Klassengemeinschaft zu stärken und die Kinder für einen anderen Umgang mit Konflikten zu sensibilisieren. Es geht uns um eine Förderung der gegenseitigen Achtung und Anerkennung.

Schulordnung

Für unsere Schule wurde eine Schulordnung erstellt, die für alle am Schulleben Beteiligten gilt.

Durch die vereinbarten Regeln soll unser Miteinander auf dem Schulhof und im Schulgebäude verbessert werden.

Zu Beginn der Schulzeit erhält jedes Kind ein Exemplar zur Orientierung. Es existiert eine vereinfachte graphische Darstellung für die Schüler, sowie eine ausformulierte Version für Eltern und Kollegium.

Die graphische Darstellung hängt in den Klassenräumen und/oder an Sammlungspunkten im Schulgebäude.

Die Schulordnung wird in jeder Klasse mit den Schülerinnen und Schülern besprochen.

Umgang mit Konflikten

Ø     Alle Klassen führen zur Prävention von aggressivem und gewaltbereitem Verhalten von Kindern das Programm „Faustlos“ durch.

Ø     Bei Verstößen gegen die Schulordnung gibt es individuell auf das Kind abgestimmte Möglichkeiten: Klärende Gespräche, Reflexion über das eigene Verhalten in mündlicher und schriftlicher Form, Mitteilungen an die Eltern und gegebenenfalls Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen (Erlass).

Ø     In diesem Schuljahr setzen wir das erprobte Modell der Streitschlichtung fort. Frau van Rahden und Frau Reinke wurden über den Verein SiS (Senioren in Schule) als Mediatoren ausgebildet. Jeden Donnerstag kommen die Damen in die Schule und helfen den Kindern bei zwischenmenschlichen Problemen.  Die Schülerinnen und Schüler können eigeninitiativ werden oder von den Lehrerinnen veranlasst werden, das Gespräch zu suchen. Gesprächsergebnisse werden vertraulich behandelt. Ziel der gemeinsamen Gespräche ist es, den Kindern Strukturen an die Hand zu geben, die ihnen helfen können, Streit selbst zu schlichten und Konflikte zu lösen. Langfristig sollen möglichst alle Kinder für einen anderen Umgang mit Konflikten sensibilisiert werden.

Pausendienst

Die Kinder der 4. Klassen organisieren im wöchentlichem Wechsel ein Aufsichtsteam, das sowohl für die Kontrolle der Klassenräume in den Pausen als auch für das Funktionieren des „Spieleladens“ zuständig ist.

Umweltbewusstes Handeln

Alle Klassen vermeiden Einwegverpackungen, sortieren Abfälle im Klassenraum in entsprechende  Behälter. Außerdem sammeln die Kinder freiwillig in den Hofpausen mit entsprechenden Geräten Müll. Einmal jährlich beteiligen sich die 4. Klassen an der Aktion „Bürger säubern ihren Stadtteil“.

Alle Klassen helfen beim Energiesparen durch richtiges Lüften, Heizungsregulierung und sparsamen Lichtgebrauch.

Naturbegegnung

Das Schulgelände mit altem Baumbestand und nahem Wald bietet viele Möglichkeiten zu täglicher Begegnung und verantwortlichem Umgang mit der lebendigen Natur.

Gesund leben

Ø     Bewusste Ernährung (z.B. gemeinsames Schulfrühstück vor der 1. großen Pause).

Ø     Bewegte Pause: in den Pausen steht den Schülerinnen und Schülern ein umfangreiches Angebot an Pausenspielzeug zur Verfügung (u.a. Luftroller, Einräder, Reifen, Stelzen, Basketballkorb, Fußball, Tischtennis, Kicker, Sandkasten, Kletterburg).

Ø     In Zusammenarbeit mit der AOK: Aktion „Gesunde Zähne“; Aktion „Gesundes Frühstück“.

2.2 UNTERRICHT

Unterricht muss mehr sein als bloße Wissensvermittlung und Verhaltenstraining. Über die Lehrgänge im Lesen, Schreiben und Rechnen hinaus vollzieht sich Lernen in einsichtigen, sinnvollen Zusammenhängen. Möglichst selbstständig erwerben die Kinder Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten und übernehmen dabei Verantwortung im Mitplanen, Mitgestalten und Mitdenken, bringen eigene Vorstellungen, Auffassungen und Wünsche ein. Unterricht muss die Lebenswirklichkeit der Kinder berücksichtigen und aufnehmen. Wesentliche Aufgabe ist die Vermittlung von Kompetenzen und Strategien, um den Anforderungen der Lebenswirklichkeit gewachsen zu sein.

§          Kompetenzerwerb

 

         Unsere Schülerinnen und Schüler sollen in ihrer

·      Selbstkompetenz (Fähigkeit für sich selbst verantwortlich handeln zu können, z.B. Lernstrategien zu erlernen),

·      Sachkompetenz (Fähigkeit für Sachbereiche urteils- und handlungsfähig und damit zuständig sein zu können, 

      z.B. Logisches Denken, Rechtschreiben) und

·      Sozialkompetenz (Fähigkeit zum gemeinschaftlichen Miteinander, z.B. Regeln festlegen und einhalten) gefördert werden.

§         Unterrichtsformen

Ein Zusammenspiel von gemeinsamem Lernen und differenziertem Lernen ist notwendig. Deshalb finden neben dem Frontalunterricht differenzierende Unterrichtsformen statt, wie das Stationen-Lernen, Wochenplan-/Tagesplan. Intensiviert wird in diesem Schuljahr auch die Arbeit am Computer. Die Kinder werden aufgefordert zu recherchieren und benutzen verstärkt die Internet-Plattform "Antolin".

Arbeitsgemeinschaften

An unserer Schule gibt es Wahl-Pflicht-Arbeitsgemeinschaften, die die Schülerinnen und Schüler ab der dritten Klasse nach Neigung und Interessen wählen können. Die Arbeitsgemeinschaften finden einstündig statt und werden in der Regel halbjährlich neu gewählt. Die 3. Klassen erhalten jeweils für ein halbes Jahr doppelstündig Schwimmunterricht.

Projekttage

Angestrebt wird die regelmäßige Durchführung von Projektunterricht. Innerhalb eines festgelegten Zeitrahmens wird in jahrgangsübergreifenden Gruppen oder je nach Themenschwerpunkt jahrgangsweise  an Projekten gearbeitet, deren Ergebnisse am Ende allen, auch Eltern, vorgestellt werden.

Besuch außerschulischer Lernorte

Zur Ergänzung des Unterrichts werden außerschulische Lernorte (z.B. Stadtbücherei, Museum, Erzbergwerk Rammelsberg, Wasserwerk, Klärwerk, Feuerwehr, Polizei, Bäckerei, Kirche, Wald, Waldlehrpfad, Naturpark Harz, „Phaeno“ Wolfsburg) besucht.

Unterricht im Freien

Das gesamte Schulgelände sowie der nahe liegende Sudmerberg bieten vielfältige Möglichkeiten, in den Unterricht aller Fächer eingebunden zu werden.

§   Unterrichtsplanung im Team

Die Unterrichtsplanung in Jahrgangsteams ermöglicht eine intensive Zusammenarbeit und einen konstanten Austausch zwischen den Kolleginnen, der sich positiv auf die Unterrichtsqualität und damit auch auf die individuellen Fördermöglichkeiten auswirkt.

§   Fördermaßnahmen

   Sportförderunterricht

Wir bieten an unserer Schule Sportförderunterricht an. Zentrales Element des Sportförderunterrichts ist die Bewegungsförderung. Kinder mit motorischen und psycho-sozialen Auffälligkeiten sollen ganzheitlich gefördert werden mit dem Ziel, einen Beitrag zur Unterstützung und Stabilisierung ihrer Persönlichkeit zu leisten. Ein weiteres Ziel ist es, das persönliche Bewegungsbedürfnis der Kinder zu erhalten. Sie sollen im Sportförderunterricht vielfältige positive Körper- und Bewegungserfahrungen machen. Ebenso lernen die Kinder soziale Beziehungen einzugehen, ihre Sensibilität, Toleranz, Rücksichtnahme und Konfliktfähigkeit soll dadurch erhöht werden. Die Sportlehrerin wählt in Zusammenarbeit mit der Klassenlehrerin aus, welches Kind am Sportförderunterricht teilnehmen kann. Für die Schüler und Schülerinnen, die im Einvernehmen mit den Erziehungsberechtigten ausgewählt werden, ist die Teilnahme für ein Schulhalbjahr verbindlich. Die Kinder der 1. und 2. Klassen werden jahrgangsübergreifend in einer zusätzlichen  Stunde (mittwochs in der sechsten Stunde) gefördert. Die Gruppe besteht aus maximal 15 Kindern.

   Förderkonzept

Im Rahmen unseres Bildungs- und Erziehungsauftrages sollen alle Kinder - unter Berücksichtigung ihrer Persönlichkeitsentwicklung - entsprechend ihrer individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten gefördert werden. Förderunterricht ermöglicht inhaltlich und zeitlich begrenzte Fördermaßnahmen. Er soll grundsätzlich allen Schülerinnen und Schülern zugute kommen. Besondere Förderung hat zum Ziel,

·      dem Entstehen von Lernschwierigkeiten entgegenzuwirken, wenn angesichts der individuellen Lernbedingungen zu erwarten ist, dass allgemeine Förderung allein nicht ausreichen wird;

·      Lernschwierigkeiten zu beheben, die nur durch allgemeine Förderung allein nicht behoben werden können.

Besondere Fördermaßnahmen sollen vorgesehen werden, wenn erhebliche Schwierigkeiten im Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen festgestellt werden. (Vgl. Erlass zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen 3.2)

Der von uns angebotene Förderunterricht hat vor allem die Aufgabe, Lernschwierigkeiten und Lernlücken auszugleichen, so dass die Kinder wieder eine sichere Grundlage für ihr Weiterlernen erhalten und den Spaß am Lernen nicht verlieren. Der Förderunterricht soll aber auch durch erweiterte Lernangebote und besondere Aufgaben die Weiterentwicklung besonderer Fähigkeiten und Interessen unterstützen. Somit soll der Förderunterricht ein Angebot für alle Kinder sein - für die, die langsamer lernen und genauso für die Kinder, die besonders leistungsstark sind. Die innere und äußere Differenzierung gehört zum Schulalltag. Die Arbeitsaufgaben werden so gestellt, dass jedes Kind sie lösen und damit die grundlegenden Ziele des Unterrichts erreichen kann, d.h., dass Aufgaben in unterschiedlichen Zeiten, auf unterschiedlichen Wegen und auf unterschiedlichem Niveau gelöst werden können. Auch durch die gestaffelte Anzahl der Arbeitsaufgaben findet eine Differenzierung statt, somit können alle Kinder am Ende der Unterrichtsstunde ihr Arbeitspensum erfolgreich geschafft haben.

Besondere Fördermaßnahmen sind im Rahmen der inneren Differenzierung nur begrenzt durchführbar. Aus diesem Grund bietet die Grundschule Sudmerberg montags, dienstags, donnerstags und freitags Förderunterricht entweder vor Unterrichtsbeginn von 7.30 Uhr bis 7.55 Uhr, oder im Anschluss an den Unterricht von 13.05 Uhr bis 13.25 Uhr an. Laut Vorgabe des Erlasses wird in den Klassenkonferenzen beschlossen, welche Kinder jeweils für Fördermaßnahmen vorgesehen sind.

Regionales Integrationskonzept (RIK)

Zu Beginn des Schuljahres 2008/2009 wurde den Goslarer Grundschulen ein Kontingent für  eine sonderpädagogische Grundversorgung zugewiesen. Unsere Grundschule erhält – wie  im Erlass vorgesehen – 14 Förderschul-Lehrer-Stunden (2 Stunden pro Klasse).

Schülerinnen und Schüler mit Beeinträchtigungen in den Bereichen Lernen, Sprache und Emotionale und Soziale Entwicklung verbleiben – auch bei festgestelltem sonderpädagogischen Förderbedarf –  in der Regel in unserer Schule und werden integrativ beschult. Im Rahmen von präventiven Maßnahmen profitieren alle Schülerinnen und Schüler von der Umsetzung eines RIK.

Folgende Organisationsformen sind dabei denkbar:

-          Förderung innerhalb des Klassenverbandes im Rahmen offener Unterrichtsstrukturen (innere Differenzierung)

-          Fördern im Rahmen von zeitlich begrenzter Einzel- und Kleingruppenarbeit (äußere Differenzierung)

§  Hausaufgaben

Hausaufgaben müssen aus dem Unterricht erwachsen und vom Schüler eigenständig ausgeführt werden können. Daher müssen Hausaufgaben nicht fehlerfrei sein. Bei der Stellung von Hausaufgaben berücksichtigen wir die Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit eines jeden Schülers. Es kann somit durchaus zu verschiedenen Aufgabenstellungen innerhalb einer Klasse kommen. In der Grundschule ist ein Zeitrahmen von 30 – 45 Minuten vorgesehen. Um die Freude am Lernen zu erhalten und Konflikte in der Familie zu vermeiden, ist eine Rückmeldung des Elternhauses ausdrücklich erwünscht.

In Einzelfällen bestehen Absprachen mit den Erziehungsberechtigten, Hausaufgaben in einem Aufgabenheft gegenzuzeichnen. 

Wenn Hausaufgaben nicht angefertigt wurden, wird folgendermaßen verfahren:                                                       

--- In jeder Klasse liegt nicht öffentlich eine Namensliste aus.

--- Nicht erledigte Hausaufgaben werden sofort mit Fach und Datum eingetragen.

--- Nachgearbeitete Hausaufgaben müssen am nächsten Tag gezeigt werden.

--- Wurde die HA wieder nicht erledigt, sitzt das Kind in einer großen Pause im Flur vor dem Lehrerzimmer und macht die Aufgabe dort nach (ca. 15 Min.). 

§   Lesen

Bücher und Lesen haben in unserer Schule  einen großen Stellenwert.                                                                                                                                    

·    Unsere Schülerbücherei, die in einem ehemaligen Klassenraum untergebracht ist, wird regelmäßig sowohl für gemeinsame Lesezeiten der Klassen als auch für die individuelle Ausleihe genutzt. Die Kinder der Klassen 1 uns 2 können montags in der 1. großen Pause, die Kinder der Klassen 3 und 4 in der 2. großen Pause Bücher ausleihen oder die Pause dort als Lesezeit nutzen. Wir bemühen uns, das Angebot stetig zu aktualisieren und somit allen Leseinteressen gerecht zu werden.

·     Ein weiteres freies Leseangebot ist unsere Leseinsel: dort ziehen Bücher und Hörbücher in einem kleinen, ansprechend gestalteten Raum die Kinder in den Pausen in ihren Bann. Aus jeder Klasse können einmal wöchentlich an einem festgelegten Tag sechs Kinder zum Stöbern, Lesen und Hörbuch hören in die Leseinsel kommen, die von unseren Lesescouts (Dritt- und Viertklässlern) betreut wird.

·     Im Bereich der Eingangshalle gibt es wechselnd kleine Ausstellungen und Leseangebote zu den aktuellen Leseprojekten wie Autorenlesungen, Leselotterie, Leseprojekte mit der Stadtbibliothek Goslar.

·     Jedes Jahr findet die Leselotterie über einen Zeitraum von 3 Monaten statt. Die Kinder lesen möglichst viele Bücher und stellen diese in der Klasse altersangemessen vor. Zur Belohnung erhalten sie ein Los und damit die Chance, einen der attraktiven Preise zu gewinnen.

·     Einmal jährlich bieten wir den vierten Klassen eine Autorenlesung mit einem Kinderbuchautor.

·     Regelmäßig finden Leseprojekte, Vorlesetage und Vorlesewettbewerbe statt.

·      Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Goslar (s. Zusammenarbeit).

·     In Zusammenarbeit mit den Kindergärten führen wir das Projekt „Book-Buddy“ durch. Die Kinder der 3. Klassen und teilweise der 2. Klassen lesen den künftigen Schulanfängern vor. Die Kindergartenkinder kommen dazu mit ihren Erzieherinnen im 2. Schulhalbjahr einmal wöchentlich in die Schule.

·     Im Unterricht, in der AG „Lesescouts“ oder auch von zu Hause aus können unsere Schüler und Schülerinnen mit dem Antolin-Programm (internetgestütztes Leseportal) zu gelesenen Büchern Quizfragen lösen und Punkte sammeln.

·     Teilweise unterstützen Lesemütter in Klasse 1 und 2 das Lesetraining im Unterricht.  

§   Einsatz von Computern

Der Computer gehört zur unmittelbaren Lebensumwelt der Kinder. Er wird im privaten, gesellschaftlichen und besonders auch im beruflichen Leben genutzt und ist daher ein weiteres Medium in der Schule.

Ein Klassenraum wurde technisch für eine Nutzung als Computerraum umgestaltet. Hier stehen neun internet-gestützte PCs zur Verfügung.

Außerdem befinden sich in einigen Klassenräumen PCs mit diverser Lern-Software.

Die Homepage www.gs-sudmerberg.de  ist ein wichtiges Medium unserer Öffentlichkeitsarbeit. Abrufbar sind unter anderem Schuldaten, Termine, aktuelle Fotos aus dem Schulleben sowie die Schulordnung. Unsere Email Adresse lautet: Grundschule-Sudmerberg@t-online.de

§   Vertretungskonzept der Grundschule Sudmerberg

Mit Einführung der Verlässlichen Grundschule stehen uns für kurzfristigen Unterrichtsausfall (z.B. durch Erkrankung, Sonderurlaub oder Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen) zwei pädagogische Mitarbeiterinnen zur Verfügung.

Für eine eventuell auftretende Übergangszeit von 1 - 2 Tagen übernehmen auch die Kolleginnen des Stammkollegiums die Vertretung. Während dieser Zeit kann es zu Zusammenlegungen oder Aufteilungen von Klassen kommen.

Die Kinder werden also nicht vorzeitig nach Hause geschickt, sondern verlässlich betreut.

 

a. Kurzfristiger Unterrichtsausfall

Bei kurzfristigem Ausfall sind folgende nicht hierarchisch geordnete Maßnahmen möglich:

·         Aufhebung der Doppelbesetzung

·         Zusammenlegung oder Aufteilung von Klassen

·         Einsatz von pädagogischen Mitarbeitern zur Aufsicht

   

b. Absehbarer und kurzer Unterrichtsausfall (z.B. Sonderurlaub)

Bei absehbarem und kurzem  Ausfall sind folgende nicht hierarchisch geordnete Maßnahmen möglich:

·      Aufhebung der Doppelbesetzung

·      Zusammenlegung oder Aufteilung von Klassen

·      Einsatz von pädagogischen Mitarbeitern zur Aufsicht.

·      Im Einzelfall ist abzuwägen, den Einsatz von Lehrkräften neu zu ordnen, um den pädagogischen Mitarbeitern die Aufsicht in den Klassen zu erleichtern.

 

c. Langfristiger Unterrichtsausfall

·         Bei langfristigem Unterrichtsausfall greifen die unter 1. und 2. genannten Maßnahmen ineinander.

·      Stundenplanänderung:

               Die Aufsichtsstunden werden möglichst gleichmäßig auf alle Klassen verteilt. Oder:

Der Unterricht in den Fächern Deutsch und Mathematik wird durch eine Lehrkraft gewährleistet.   

 

d. Bei Unterrichtsausfall von mehr als vier Wochen

Absprachen mit der Landesschulbehörde

 

e. Vertretung der unterrichtsergänzenden Angebote (Betreuung)

        ·         Zusammenlegung der Gruppen

      ·         Eine päd. Mitarbeiterin vertritt die erkrankte päd. Mitarbeiterin.

      ·         Bei Mehrfacherkrankungen werden die zu betreuenden Kinder auf die Klassen aufgeteilt, die in der 5. Std. Unterricht haben

Unterrichtsplanung

In den Fällen 1 bis 3 bereiten die Lehrkräfte entsprechende Unterrichtsmaterialien vor, damit durch die pädagogischen Mitarbeiterinnen eine erfolgreiche Aufsicht gewährleistet werden kann.

·           bei absehbarem Ausfall Vorbereitung durch die betroffene Lehrkraft

·         wenn möglich Absprachen mit der erkrankten Lehrkraft

·         Vorbereitung des Unterrichts durch die Fachlehrkraft der Parallelklasse

·         Vorbereitung durch eine andere Lehrkraft der Schule, die von der Schulleitung bestimmt wird

·         Fundus

Die pädagogische Verantwortlichkeit für eine Klasse und den Unterricht liegt ausschließlich bei einer Lehrkraft der Schule. Im Einzelfall wird die Verantwortlichkeit durch die Schulleitung geregelt.

Unterrichtsausfall aufgrund extremer Witterung

Bei Unterrichtsausfall aufgrund extremer Witterung wird gemäß Erl. d. MK vom 20.08.05 verfahren.

·      Über Unterrichtsausfall für einen Tag oder mehrere Tage entscheidet die Landesschulbehörde oder der Schulträger.

·      Erziehungsberechtigte können ihre Kinder auch dann für einen Tag zu Hause behalten oder sie vorzeitig vom Unterricht abholen, 

      wenn kein Unterrichtsausfall angeordnet ist.

·      Treten widrige Wetterbedingungen im Verlauf des Schulvormittags auf, können die Kinder früher abgeholt oder in Absprache mit den Eltern früher nach Hause geschickt werden. Die Entscheidung darüber trifft die Schulleitung. Der Schülertransport muss gewährleistet sein.

·      Schülerinnen und Schüler, die in der Schule verbleiben, müssen beaufsichtigt werden.

 

   Betreuungskonzept  

Für die Kinder der 1. und 2. Klassen wird im Anschluss an vier Unterrichtsstunden täglich eine einstündige Betreuungszeit von 12.00 – 13.00 Uhr bzw. am Mittwoch von 11.55 – 12.55 Uhr angeboten. Wenn Eltern die Betreuung für ihr Kind nutzen möchten, ist eine schriftliche und verbindliche halbjährliche Anmeldung erforderlich. Alle Eltern erhalten automatisch ein entsprechendes Formular.

Während der Betreuungszeit sind verschiedene Aktivitäten möglich, die je nach Gruppenstärke, Wetterlage und besonderer Fähigkeit der Betreuungskräfte variieren. Für die Betreuung stehen zwei weitere pädagogische Mitarbeiterinnen zur Verfügung. Zur Zeit gibt es zwei Betreuungsgruppen. Am Montag und am Freitag werden nur die 1. Klassen betreut, da die 2. Klassen in den 5. Stunden Unterricht haben. Die beiden frei werdenden Stunden der pädagogischen Mitarbeiterinnen werden zusätzlich für die Betreuung der Schwimmgruppe am Montagmorgen verwendet.

 

In der Betreuungszeit gibt es zusätzlich ein kostenpflichtiges Angebot der Kreismusikschule.

In zwei verschiedenen Leistungsgruppen haben die Kinder die Möglichkeit, an einem Flötenkurs teilzunehmen (Dienstag 12.15 – 13.00 Uhr und 13.00 – 13.45 Uhr, sowie Donnerstag 12.15 – 13.00 Uhr).

2.3 LERNEN

Die Kinder einer Klasse lernen nicht im Gleichschritt, nicht gleich viel und nicht gleich schnell. Jedes Kind muss seinen Möglichkeiten, seinen Stärken und Schwächen entsprechend gefördert und gefordert werden. Nicht alle lernen auf die gleiche Weise, einer mehr über das Auge, einer mehr über das Ohr, einer über das Tun. Also müssen viele Wege und Zugänge zu Aufgaben und Problemstellungen angeboten werden. Kinder brauchen Freiräume, um zielbezogen, aber selbstständig zu lernen. Sie benötigen vielfältiges Material, genügend Zeit und Möglichkeiten voneinander und miteinander zu lernen. Sie brauchen persönliche Zuwendung, eine angstfreie und vertrauensvolle Lernatmosphäre. Wohlbefinden ist eine wichtige Voraussetzung, die sich positiv auf die Anstrengungsbereitschaft der Kinder auswirkt.

BAUSTEINE ZUR UMSETZUNG

Innere  Differenzierung

Um den unterschiedlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Kinder gerecht zu werden, streben wir an, unsere Unterrichtsplanung und –gestaltung so anzulegen, dass sie den oben genannten Aspekten entspricht.

 

Äußere Differenzierung  

     ·    Fördern: Förderunterricht wird angeboten bei Lese- und Rechtschreibproblemen und im Fach Mathematik. Kinder werden entsprechend ihren Leistungen 

         in kleinen, eher leistungshomogenen Gruppen individuell gefördert. 

         Je nach Stundenkontingent findet der Förderunterricht vor Unterrichtsbeginn von 7.30 Uhr bis 7.55 Uhr oder nach dem Unterricht von 13.05 Uhr bis

         13.25 Uhr statt. 

     ·    Fordern: Besonders begabte Kinder erhalten die Möglichkeit, in einzelnen Fächern in höheren Klassenstufen unterrichtet zu werden, bzw. Klassen 

         komplett zu überspringen (z.Zt. 1 Fall).

           

Tages-/Wochenplan

Ein Tages- oder Wochenplan enthält in der Regel Pflichtaufgaben, frei wählbare Lernaktivitäten, Anregungen, neue Angebote und Ideen. Die Fähigkeit, mit der Einteilung und Gestaltung der eigenen Arbeit umzugehen, wird mit Tages- und Wochenplänen wesentlich erweitert.

 

Praktisches Lernen                                                                                                                                                                                        

Praktisches Lernen findet überall dort statt, wo das schulische Lehren und Lernen um Erfahrungen erweitert und bereichert wird, die auf praktischem Tun beruhen. Praktisches Lernen kann innerhalb einzelner Fächer oder fächerübergreifend, innerhalb oder außerhalb des Unterrichts stattfinden und ist nicht auf bestimmte Fächer begrenzt: Versuche im Unterricht, Radfahrausbildung, Naturaktionen, Backen …..  

 

Spielerisches Lernen                                                                                                                                                                                           

Alle Kinder haben große Lust zu spielen. Diese Tatsache machen sich die Lernspiele zunutze. Der spielerische und ganzheitliche Ansatz erhält unter anderem einen besonderen  Stellenwert für das Fach Englisch in Klasse 3 und 4.

   2.4 LEISTEN

Kinder wollen etwas können und etwas leisten. Diese Bereitschaft, Zuversicht und Fähigkeit gilt es zu entwickeln und zu stärken. Leistungswille braucht Selbstvertrauen in die eigenen Kräfte. Das Gefühl, einer Aufgabe gewachsen zu sein, etwas leisten zu können, gibt Mut zur Auseinandersetzung mit Neuem und lässt die Angst vor dem Versagen schwinden. Individuelles Lob, Anerkennung, gegenseitiges Helfen wird gefördert. Das Fordern und Bewerten von Leistung muss in der Grundschule unter dem Blickwinkel der Lernmöglichkeiten des einzelnen Kindes geschehen.

BAUSTEINE ZUR UMSETZUNG

Klassenarbeiten

Die Leistungsbewertung erfolgt bei Kindern der Klassen 1 und 2 durch Symbole, bei Bedarf durch eine schriftliche oder mündliche Beurteilung, die ermutigen und Hilfen geben soll.

Ab Klasse 3 werden Klassenarbeiten nach den Vorgaben der Fachkonferenzen benotet und bei Bedarf kommentiert.

Zensuren werden erst ab Klasse 3 erteilt. Entsprechend dem Erlass zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen sind kurzfristige Abweichungen zu den Bewertungsmaßstäben möglich.

Landesweite Vergleichsarbeiten in Deutsch oder Mathematik werden einmal in der 3. Klasse geschrieben.

 

Zeugnisse

In den Klassenstufen 1 und 2 erhalten die Kinder Berichtszeugnisse, in denen  das Sozialverhalten, das Arbeitsverhalten und die Leistungen in den einzelnen Lehrgängen beurteilt werden. In Klassenstufe 3 und 4 gibt es Notenzeugnisse.

 

Beobachtungsbögen

In Beobachtungsbögen zum Arbeits- und Sozialverhalten sowie Lernentwicklungsbögen wird der Lernstand ein- bis zweimal pro Halbjahr dokumentiert. Bei Förderbedarf wird ein individueller Förderplan erstellt.

 

Elternsprechtag

In der 1. Klasse finden nach der Eingangsphase (nach ca. 8 Wochen) und bei Bedarf am Ende des 1. Halbjahres Elterngespräche statt, Zeugnisse gibt es erst am Schuljahresende.

Neben den jederzeit möglichen Gesprächen mit den Lehrer/innen haben die Eltern der Kinder der 2. und 3. Klassen die Gelegenheit, nach den Halbjahreszeugnissen zum Elternsprechnachmittag zu kommen.

Intensive Gespräche zur Trendempfehlung der Kinder der 4. Klassen finden jeweils im Januar und bei Bedarf zur Schullaufbahnempfehlung im Mai/Juni statt.

 2.5 SCHULLEBEN

Schule lebt nicht nur durch Unterricht. Feste, Feiern, Ausflüge, Aktionen, Unternehmungen und Veranstaltungen gehören ebenso dazu. Das Schulleben soll unsere Schule zu einem Ort machen, an dem Kinder auch über Klassen- und Jahrgangsgrenzen hinaus gemeinsam arbeiten, lernen, spielen und zusammenleben, um ihre Persönlichkeit zu entwickeln.

Viele Angebote, Aktivitäten und Gewohnheiten bereichern den Schulalltag für die Kinder. Dabei ist die Elternbeteiligung ein wichtiger Pfeiler guten Gelingens, sie vergrößert die Transparenz der Arbeit in der Schule und schafft Vertrauen.

 

  BAUSTEINE ZUR UMSETZUNG

 

  Schulgebäude und Schulgelände sollen Bereiche zum Wohlfühlen sein und für eine gute Atmosphäre sorgen durch:

·    eine lebendige Ausgestaltung des Gebäudes mit  Bildern und Objekten als Ergebnis der Kunst- und Projekttage, mit Büchern und Spielen, Pflanzen, Pinnwänden und Informationstafeln.

·         einen Schulhof mit vielen Spielmöglichkeiten (Klettergerüst, Spielhäuser, Tischtennis-platten und ausleihbare Spielgeräte).

·         einen Sportplatz mit Sandspielbereich und eine Turnhalle, auch zum Austoben.

·         den nahe gelegenen Sudmerberg mit Mischwald.

Wiederkehrende Veranstaltungen:

--- Einschulungsfeier  

--- Lernen im Nationalpark Harz (zweimal jährlich pro Klassenstufe)

--- Erntefeier

--- Aufführung einer Puppenbühne im Rahmen der „Tage des Puppenspiels“

--- Eintägige Erste – Hilfe – Kurse für die 4. Klassen

--- Adventssingen jeweils Freitag vor den Adventssonntagen

--- Nikolausfeier

--- Theaterbesuch im Staatstheater Braunschweig oder Lessingtheater Wolfenbüttel in der Vorweihnachtszeit

--- Bastelprojekte in der Vorweihnachtszeit

--- Weihnachtsfeiern in den Klassen, Backaktionen

--- Schulweihnachtsfeier

--- Faschingsfest am Rosenmontag mit großer Bewegungslandschaft in der Sporthalle

--- Lesenächte

--- Aktionstage zu verschiedenen Themen (z. B. Aktion „Gesunde Zähne“, Müll-Sammel-Aktion)

--- Klassenfahrt der 3. oder 4. Klassen / Ausflüge der 1. - 4. Klassen

--- Radfahrprüfung und Fahrradkontrolle in den 4. Klassen  

--- ADAC Fahrrad-Parcours (Sicherheitstraining

--- Bundesjugendspiele, Spiel- und Sportfest

--- Schnupperbesuche der 4. Klassen an den weiterführenden Schulen

--- Schnupperbesuch der zukünftigen Schulanfänger

--- Abschlussfeste der 4. Klassen, zum Teil mit Übernachtung in der Schule oder in Zelten auf dem Gelände

   --- Verabschiedung der 4. Klassen

 

Einschulungsfeier

Die Schulanfänger werden in einer Feierstunde in der Sporthalle begrüßt. Die Schülerinnen   und Schüler der 3. Klassen führen den Schulanfängern ein kleines Theaterstück vor, begleiten sie zum „Einschulungsbaum“ und helfen ihnen beim Aufhängen der Jahrgangssymbole  (Holzblatt, Holzvogel, Holzherz oder Holzfrucht jeweils mit Namen des Schulanfängers). Während der sich anschließenden ersten Unterrichtsstunde haben Eltern und Gäste Gelegenheit, gemeinsam Kaffee zu trinken. Der Getränkeausschank und das Kuchenbuffet werden von den Eltern der Drittklässler organisiert.

 

Erntefeier

Kurz vor den Herbstferien findet in der Sporthalle ein gemeinsames Ernte- / Herbstfest statt.

Jedes Kind bringt ein geschmücktes und gefülltes Körbchen mit. Die 4. Klassen sind für die Gestaltung und Dekoration der Turnhalle verantwortlich. Im Anschluss an viele Schülerbeiträge und Lieder findet das gemeinschaftliche Frühstück statt. Vom Schulverein werden Brötchen spendiert. Eltern sind herzlich willkommen.

 

Weihnachten

In der Vorweihnachtszeit wird an jedem Freitag vor dem Adventssonntag gemeinsam am Weihnachtsbaum gesungen.

Am Nikolaustag findet eine kleine Feier mit Liedern und Gedichten statt, bei der die Kinder einen Stutenkerl oder ein süßes Brötchen in Sternform als vom Schulverein finanzierte Nikolausgabe erhalten. Um allen Kindern die Möglichkeit zu geben, ein „richtiges“ Theater kennen zu lernen, fährt die gesamte Schule jedes Jahr zum Weihnachtsmärchen ins Staatstheater Braunschweig.

Den Abschluss der Vorweihnachtszeit bildet die gemeinsame Weihnachtsfeier am letzten Schultag in der Kirche St. Peter.

 

Sportfest

Jedes Jahr findet ein Spiel- und Sportfest statt. Die Kinder durchlaufen dreizehn verschiedene Stationen. Freude an der Bewegung stehen dabei im Vordergrund. Alle Kinder der 1. und 2. Klasen erhalten eine Teilnahmeurkunde.

Für die Kinder der 3. und 4. Klassen stehen zunächst die Vorgaben für die Bundesjugendspiele im Vordergrund. Wenn diese Stationen absolviert sind, stehen alle anderen Stationen auch für sie zur Verfügung. Die Teilnehmer der Bundesjugendspiele werden nach den Richtlinien des Sportbundes bewertet und bei entsprechender Leistung mit Urkunden bedacht. Zusätzlich erhalten das leistungsstärkste Mädchen und der leistungsstärkste Junge eine Medaille mit Inschrift (Schule und Jahreszahl), sowie einen Wanderpokal. Zum Gelingen dieser Veranstaltung trägt nicht unerheblich die Mithilfe der Eltern bei.

 

Schulfest

In unregelmäßigen Abständen finden Schulfeste statt. Hier werden z.B. auf dem Schulgelände Spielaktionen angeboten. Sollten Projekttage vorausgegangen sein, bietet sich der Vormittag auch zur Präsentation der Ergebnisse an. Das Schulfest  wird von den Lehrkräften in Zusammenarbeit mit den Klassenelternschaften organisiert und durchgeführt.

 

Radfahrprüfung

In diesem Jahr findet die Radfahrprüfung im Frühsommer für die 3. und 4. Klassen statt. Mit Unterstützung der Polizeiinspektion Goslar und der Elternschaft müssen die Kinder eine festgelegte Route möglichst fehlerfrei fahren. Die Strecke umfasst unser gesamtes Einzugsgebiet (Stadtteil Sudmerberg und Stadtteil Ohlhof). An diesem Tag werden vom TÜV Goslar auch die Fahrräder der Kinder auf Verkehrssicherheit geprüft und ein Fahrradgeschäft stellt kostenlos einen Mitarbeiter, der kleinere Reparaturen sofort erledigt. Ein ortsansässiger Optiker führt bei den Kindern einen Sehtest durch.

 

Schulfahrten

Schulfahrten werden an unserer Schule als Tagesfahrten oder mehrtägige Fahrten durchgeführt. Die Teilnahme an Schulfahrten ohne Übernachtung ist für die Schülerinnen und Schüler verbindlich. Sie haben neben einem fachlichen Lernanteil vor allem soziale Lernziele. Schulfahrten bieten weiterhin die Möglichkeit, die Persönlichkeit der Schüler und Schülerinnen außerhalb des Schulalltages kennen zu lernen. Diese Erfahrungen stellen eine wichtige Grundlage für das Handeln im alltäglichen Schulleben dar.

 

3. WEITERE ECKPUNKTE DES SCHULGESCHEHENS

Lehramtswärter an unserer Schule

Unsere Schule zeigt sich offen für Lehrkräfte, die sich noch in der Ausbildung befinden. So ist regelmäßig mindestens eine Lehramtswärterin bei uns beschäftigt. Unsere derzeitige Lehramtsanwärterin wird im September 09 ihre Prüfung ablegen, im Mai 2010 wird voraussichtlich ein neuer Lehramtsanwärter/eine neue Lehramtsanwärterin ihren Dienst bei uns antreten.. Die Zusammenarbeit wird von allen Kolleginnen als fruchtbar und Impuls gebend empfunden.

 

Pädagogische Konferenzen

Monatlich findet eine Dienstbesprechung zur pädagogischen und organisatorischen Abstimmung statt.

 

Treffen mit den Erzieherinnen der Kindergärten im Einzugsgebiet

Im Kooperationsvertrag mit den Kindertagesstätten ist die Zusammenarbeit geregelt. So findet ein Austausch über die zukünftigen Schulkinder im Hinblick auf Fördermaßnahmen, z.B. im Bereich der Sprachkompetenz, statt.

 

Vorschulischer Kontakt von Schule und Eltern

Den Eltern der Schulanfänger werden zwei Informationselternabende angeboten. Beim ersten Elternabend erhalten sie allgemeine Informationen zur Schulfähigkeit, über umweltfreundliche Schulmaterialien, den Schulwegeplan und das Betreuungsangebot. Des Weiteren werden Termine bis zur Einschulung bekannt gegeben und Fragen der Eltern beantwortet. In der Regel finden diese Abende etwa ein halbes Jahr vor der Einschulung statt.

Hier wird auch über das Projekt „Schulweghelfer“ informiert. Ziel ist es, Eltern zu gewinnen, die morgens vor Schulbeginn an einer verkehrsbedingt gefährlichen Stelle des täglichen Schulweges den Kindern beim Überqueren der Straße helfen. In Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Goslar werden bereitwillige Eltern in diese Tätigkeit eingewiesen. Mit Schulbeginn bis ca. zwei Wochen nach den Herbstferien versehen diese Eltern Dienst an der Ampelanlage Windsor-Brücke. Kurz vor den Sommerferien findet ein weiterer Elternabend, dann mit den neuen Klassenelternschaften und den zukünftigen Klassenlehrerinnen, in der Schule statt. Schwerpunktmäßig geht es um Organisatorisches und die Schuleingangsphase.

 

Schulanmeldungen

Die Schulanmeldungen für die Schulanfänger finden bereits 15 Monate vor der Einschulung statt. Zu diesem Termin kommen die Eltern gemeinsam mit ihren Kindern in die Schule. Gleichzeitig wird für diese Kinder bei uns in der Schule das Sprachstandsfeststellungsverfahren „Fit in Deutsch“ durchgeführt.

 

Sprachförderung vor der Einschulung „Fit in Deutsch“

Gemäß § 54 a Niedersächsisches Schulgesetz “Sprachfördermaßnahmen“ sind Kinder, deren Deutschkenntnisse nicht ausreichen, um erfolgreich dem Unterricht zu folgen, verpflichtet, ein Jahr vor der Einschulung an Sprachfördermaßnahmen teilzunehmen.

Die erforderliche Sprachstandsfeststellung findet nach der Anmeldung in der Schule statt und wird je nach Zahl der Anmeldungen an ein oder zwei Nachmittagen von allen Lehrkräften durchgeführt. Jeweils zwei Lehrerinnen und, wenn möglich, eine Erzieherin (aus dem Kindergarten) testen nach den Vorgaben in ca. 15minütigem Wechsel die Sprachfertigkeit eines Schulanfängers.

Die dann für ein Schuljahr stattfindenden Sprachfördermaßnahmen stellen ein gezieltes vor-schulisches Training zur Verbesserung der Deutschkenntnisse, aber auch eine Förderung der  „phonologischen Bewusstheit“ dar. Dies bedeutet, dass nicht nur die Erweiterung des

Wortschatzes im Mittelpunkt steht, sondern vor allem auch das Training der Lautbewusstheit, da Kinder, die mit dem Lautcharakter unserer Schrift gut vertraut sind (z. B. Reime oder Unterscheidung des Anfangslautes), in der Regel geringere Schwierigkeiten beim Schriftspracherwerb haben. Die inhaltlichen Grundlagen der Sprachfördermaßnahmen sind nach vorgegebenen Situationsfeldern geordnet:

           ·           Ich und du

·        Sich orientieren

·         Miteinander leben

·         Was mir wichtig ist

·         Sich wohl fühlen

Die Sprachförderung findet zur Zeit im jeweiligen Kindergarten statt. Je nach Anzahl der Kinder kann es hier aber auch jährlich zu Änderungen kommen.

 

Grundsätze der Klassenzusammensetzung

·         Klassenstärken

·         Geschlecht

·         Berücksichtigung von KANN - Kindern, zurückgestellten Kinder, Wiederholern

·         Kinder mit Auffälligkeiten im sprachlichen, kognitiven oder sozialen Bereich

·         Organisatorische Gegebenheiten   

 

Kommunikation zwischen Eltern und Schule

Die Klassenlehrerin steht den Eltern bei Fragen, Wünschen und Anregungen, die die Belange der Kinder betreffen, an erster Stelle als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Bei Kommunikationsproblemen zwischen Eltern und Klassenlehrerin besteht jederzeit die Möglichkeit, die Schulleitung einzubeziehen.

 

Beratungslehrer

Es gibt ein individuelles Beratungsangebot für Eltern, Schüler und Lehrkräfte der Schule durch unsere Beratungslehrerin, die sich derzeit im zweiten Jahr 

ihrer Zusatzausbildung befindet.

 

Elternmitarbeit

Elternmitarbeit wird an unserer Schule sehr geschätzt und findet in vielen Bereichen statt:

a. In der Klasse des Kindes:

·         Mithilfe bei Klassenprojekten (z.B. basteln, lesen, backen...)

·         Tagesfahrten

·         Klassenfeste

·         Mithilfe bei Schulaufführungen

·         Für einzelne Unterrichtsinhalte sind auch Elternkontakte zu Firmen, Organisationen oder Vereinen herzlich willkommen und hilfreich

·         Klassenraumreinigung und -renovierung

 

b. Mithilfe bei Schulveranstaltungen und Aktionen:

      ·         Projekte

·        Schulfeste

·         Sport- und Spielfeste

·        Radfahrprüfungen

·         Schulweghelfer in den ersten Wochen eines jeden Schuljahres

 

c. In Gremien (gewählte Vertreter):

·         als Klassenelternratsvorsitzende/r - im Schulelternrat – im Schulvorstand - im Stadtelternrat

·         als Vertreter/in in Konferenzen

 

Schulverein

Der Schulverein ist ein gemeinnütziger, nicht eingetragener Verein mit dem Ziel, besondere Vorhaben der Schule finanziell zu unterstützen. Unternehmungen (z.B. Schulfahrten, Theaterbesuche) sowie größere Anschaffungen (Tischtennisplatte, Klettergerüst, Schülerbücherei…) werden bezuschusst. Auch die Umsetzung umfassender Projekte im Schulleben kann durch den Verein ermöglicht werden.

 

4. ZUSAMMENARBEIT MIT ANDEREN EINRICHTUNGEN

-   Schule und Kindergarten (Kindertagesstätten im Einzugsgebiet / vgl. Kooperationsvertrag)

Das Anmeldeverfahren findet wegen des Sprachförderunterrichtes 15 Monate vor der Einschulung statt. Die künftigen Erstklässler besuchen uns im Frühsommer vor der Einschulung und nehmen in den aktuellen 1. Klassen an einem „Schnupperunterricht“ teil. Bereits ein halbes Jahr vor der Einschulung kommen die künftigen Schulanfänger einmal wöchentlich mit den Erzieherinnen in die Schule. Von Kindern der dritten oder auch zweiten Klasse wird ihnen in Kleingruppen vorgelesen. Zum Abschluss dieses „Book-Buddy“ Projektes werden die beteiligten Schulkinder von den jeweiligen Kindergärten zu einem Fest eingeladen.

Zwischen den Kindergärten und der Schule wurde eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, um eine gute Zusammenarbeit zu gewährleisten.

 

-    Weiterführende Schulen (Informationsveranstaltungen zur Schullaufbahn; Erfahrungsaustausch)

Am Ende der Klasse 4 bekommen die Kinder eine Schullaufbahnempfehlung für die weiterführenden Schulen (Hauptschule, Realschule, Gymnasium). In einmal jährlich stattfindenden Informationsveranstaltungen für die Eltern der 3. Klassen werden die verschiedenen Schulformen und ihre Konzepte vorgestellt. Hier erhalten sie auch Informationen über Empfehlungskriterien, das Verfahren zur Erstellung der Schullaufbahnempfehlung und die Möglichkeiten für einen späteren Schullaufbahnwechsel.

Einmal jährlich findet ein Erfahrungsaustausch zwischen weiterführenden Schulen und Grundschulen über Inhalte und Methoden statt.

 

        -   Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Goslar 

        Wir haben eine Kooperationsvereinbarung mit der Stadtbibliothek Goslar. Alle Kinder nehmen einmal im Schuljahr an einer Veranstaltung in den 

        Räumen der Bibliothek teil. Zusätzlich unterstützen uns die Bibliothekmitarbeiterinnen mit Lese-Angeboten bei Veranstaltungen in der Schule. Einmal im 

        Jahr bekommen wir für die vier Jahrgänge über drei Monate die „Leserucksäcke“ ins Haus (30 neue Buchtitel pro Jahrgang).

 

        -   Regionales UmweltbildungsZentrum Bad Harzburg (RUZ)

        Ebenso besteht eine Kooperationsvereinbarung mit dem Regionalen Umweltbildungszentrum (RUZ) - Nationalpark Harz. Das RUZ führt für die Klassen 1-4 

        jährlich je zwei Umweltbildungsveranstaltungen pro Klasse im Nationalpark, Bad Harzburg, durch. Die Themen werden nach Jahrgängen unterschieden:

        Jahrgang 1:     Wald erleben – mit allen Sinnen/Bäume und ihre Früchte

                              Tiere des Waldes

        Jahrgang 2:     Lebensraum Baum

                              Lebensraum Waldboden

        Jahrgang 3:     Tiere im Winter

                              Lebensraum Bach       

        Jahrgang 4:     Überlebensstrategien von Pflanzen

                              Vergleich von Ökosystemen mit dem Waldlab

 

-   Andere Institutionen

·         Kirchen St. Peter und St. Johannes : Gottesdienst am Einschulungstag, gemeinsame Weihnachtsfeier am letzten Schultag vor den   

        Weihnachtsferien                      

·         Polizeiinspektion Goslar

·         Feuerwehr,

·         Verkehrswacht,

·         Deutsches  Rotes Kreuz,

·         TÜV Goslar,

·         Sparkasse Goslar/Harz, Volksbank Nordharz,

·         Kreismusikschule

     

         5. ENTWICKLUNGSSCHWERPUNKTE

Entwicklungsschwerpunkte werden einmal jährlich von der Gesamtkonferenz beschlossen.

 

Für das Schuljahr 2009 / 2010 haben wir uns folgende Schwerpunkte gesetzt:  

·         Fortsetzung des Leseförderkonzeptes mit folgenden Inhalten:

Ø     Vorlesewettbewerb

Ø      Autorenlesung

Ø      Bibliotheksbesuche

Ø     Bücherausstellung, -bazar

Ø      Ausweitung der Arbeit mit der Internet-Plattform "Antolin"

Ø      Leseprojekte

·         Weiterführung der Teilnahme am Pilotprojekt „ProLesen“

·         Fortsetzung der Entwicklung von schuleigenen Arbeitsplänen anhand der neuen Kerncurricula

·         Systematische Weiterentwicklung der Unterrichtsqualität durch Methodentraining

(6 Module)

·         Fortsetzung der Dokumentation der individuellen Lernentwicklung                                                                                                                   

 

Mittel- bis langfristige Entwicklungsschwerpunkte:  

·         Weiterer Ausbau unseres multifunktionalen Medienraumes (R 12):

Erweiterung auf 12 Computer-Arbeitsplätze, Beamer, diverse technische Medien

·         Fortschreibung der Evaluation (2010)

·         Präventionsmaßnahme „Nein heißt nein!“

·     Zum Schuljahr 10/11 wird ein Beratungskonzept entwickelt.

ÜBERPRÜFUNG

Von den Entwicklungsschwerpunkten des Schuljahres 2008 / 2009 wurden umgesetzt:

·         Leseförderung mit folgenden Inhalten:

Ø                       Vorlesewettbewerb

Ø                      Autorenlesung

Ø                      Bibliotheksbesuche

Ø                      Leseprojekte

·         Teilnahme am Pilotprojekt „ProLesen“

·         Entwicklung von schuleigenen Arbeitsplänen anhand der neuen Kerncurricula

·         Gestaltung einer Kurzform des Schulprogramms in Form eines Faltblattes (Flyer)

·         Umgestaltung des Betreuungsraumes (R 12) in einen multifunktionalen Medienraum

·         Einrichtung einer „Leseinsel“ im ehemaligen Computerraum

·        Durchführung und Auswertung einer Schüler- Eltern-Umfrage

Die Gremien Dienstbesprechung, Gesamtkonferenz, Schulelterrat und Schulvorstand haben die Aufgabe, das Schulprogramm jährlich zu überprüfen und gegebenenfalls weiter zu  entwickeln.